Produktinformation
Mass Effect 2 (Uncut)

Mass Effect 2 (Uncut)
Von Electronic Arts GmbH

Unverb. Preisempf.: EUR 69,99
Preis: EUR 41,99

Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
Versand und Verkauf durch tommys-gameland

38 neu oder gebraucht verfügbar EUR 30,00

Durchschnittliche Kundenbewertung:

Produktbeschreibung

Zwei Jahre nachdem Commander Shepard erfolgreich den Angriff von Reapern zurückdrängen konnte, die auf die Zerstörung allen organischen Lebens aus waren, bahnt sich nun ein neuer mysteriöser Feind an. Im Randgebiet des bereits erforschten Weltalls werden von etwas völlig Unbekanntem komplette Kolonien der Menschen entführt. Um diese Furcht einflößende und für die Menschheit größte Bedrohung aller Zeiten zu stoppen, liegt es nun an Shepard mit Cerberus zusammen zu arbeiten. Einer Organisation die dem rücksichtlosen Kampf für das Überleben der Menschheit gewidmet ist. Commander Shepard muss sich auf eine lebensgefährliche Mission begeben, gilt es nun für Shepard das Elite Team der Galaxie zusammenzustellen und das stärkste Schiff das jemals gebaut wurde zu kommandieren. Doch selbst damit, so sagen viele, sei dies purer Selbstmord. Commander Shepard möchte nun allen Zweiflern das Gegenteil beweisen.


Produktinformation

  • Amazon-Verkaufsrang: #423 in Games
  • Marke: Electronic Arts GmbH
  • Erscheinungsdatum: 2010-01-28
  • Anzahl Disks: 1
  • Plattform: Xbox 360
  • Originalsprache: Deutsch
  • Untertitel in: Deutsch
  • Abmessungen: .55" h x 5.31" b x 7.48" l, .31 Pfund

Features

  • für Xbox 360; für Xbox 360

Aus der Amazon-Redaktion

Produktbeschreibungen
Zwei Jahre nachdem Commander Shepard erfolgreich den Angriff von Reapern zurückdrängen konnte, die auf die Zerstörung allen organischen Lebens aus waren, bahnt sich nun ein neuer mysteriöser Feind an. Im Randgebiet des bereits erforschten Weltalls werden von etwas völlig Unbekanntem komplette Kolonien der Menschen entführt. Um diese Furcht einflössende und für die Menschheit größten Bedrohung aller Zeiten zu stoppen, liegt es nun an Shepard mit Cerberus zusammen zu arbeiten. Einer Organisation gewidmet dem rücksichtlosen Kampf für das Überleben der Menschheit.

Commander Shepard muss sich auf eine lebensgefährliche Mission begeben, gilt es nun für Shepard das Elite Team der Galaxie zusammenzustellen und das stärkste Schiff das jemals gebaut wurde zu kommandieren. Doch selbst damit, so sagen viele, sei dies purer Selbstmord. Commander Shepard möchte nun allen Zweiflern das Gegenteil beweisen.

Die Zukunft der Menschheit liegt in deiner Hand!
* Die Macher von Star Wars: Knights of the Old Republic, Dragon Age: Origins und Mass Effect präsentieren die zweite Episode der spannenden Mass Effect-Trilogie!
* Führe ein einzigartiges Team der besten Spezialisten auf einer gefährlichen Mission in den bedrohlichsten Regionen des Weltraums.
* Spieler von Mass Effect 1 können ihren Spielstand importieren und so ihre Karriere mit Commander Shepard fortsetzen. Aber auch Neueinsteiger nimmt das Spiel mit auf eine abenteuerliche, actiongeladene und visuell beeindruckende Reise, die die Erlebnisse des ersten Teils auf jede nur erdenkliche Weise übertrifft.

Packende Third Person-Kämpfe!
* Gehe in Deckung, befehlige mühelos ein Elite-Team, setze 19 verschiedene Waffenklassen ein, darunter auch verheerende schwere Waffen – und bekämpfe deine Gegner unerbittlich mit dem brandneuen, verbesserten Kampfsystem.
* Unvergleichliche Intensität dank neuer Präzisions-Schusssteuerung, mit der du die Action jederzeit unter Kontrolle hast und selbst aussichtslos scheinende Situationen meistern kannst.
* Brandneues ortsbasiertes Schadenssystem: Konzentriere dich auf Schwachpunkte wie die Gliedmaße deiner Gegnern, lasse sie in Flammen aufgehen, oder mache sie kampfunfähig.

Erforsche die Galaxie!
* Dringe in die entferntesten und abgelegensten Winkel des Alls vor, auf der Suche nach dem perfekten Team für deine Mission. In einer Vielzahl gefährlicher und optisch beeindruckender Welten erwarten dich einzigartige Charaktere.
* Erkunde einzigartige Planeten und entdecke in zahlreichen Nebenmissionen weitere Geheimnisse des Mass Effect-Universums.

Umfangreiche Charakteranpassung!
* Wähle eine Spielerklasse, lege dir ein individuelles Aussehen zu, und passe Fähigkeiten und Stärken nach deinen Wünschen an. Mit jedem deiner Fortschritte im Spiel steigern sich auch Shepards Fähigkeiten.
* Kontrolliere deine Konversationen. Mit dem optimierten Dialogsystem hast du stets die volle Kontrolle – oftmals auch durch rohe Gewalt.

Spiel komplett in Deutsch!




Kundenrezensionen

Und hier kommt: DAS Spiel des Jahres 2010!5
Sehr geehrte Leser,
nach etwa 100 Stunden Spielspaß mit diesem Meisterwerk (2 mal durchgespielt, einmal auf "Extrem", einmal auf "Wahnsinn"; jeweils mit der Klasse "Soldat") habe ich nun beschlossen, Ihnen meine fundierten Erfahrungen über das Spiel mitzuteilen!

Im Gegensatz zu anderen Rezensionen, möchte ich diese jedoch möglichst kurz halten, da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass man nicht immer Lust hat einen 1000 Wörteraufsatz zu lesen, womit ich die sehr gelungenen Schriften meiner Mitrezensenten auf keinen Fall abwerten möchte!

Pro:
-gigantischer und in 90% der Fälle hochwertigster Umfang (ohne Weiteres über 50 Stunden Spielspaß)
-sehr glaubwürdiges Universum (physikalisch sehr interessant und inspirierend; Stichwort "Quantenpaare")
-klasse Charaktere (sehr tief, charmant und glaubwürdig)
-enorm viel Liebe zum Detail (besser als in allen bis jetzt von mir gespielten Final Fantasys für Konsolen)
-geniale Story, sogar besser als Star Wars (meine Meinung, als absoluter Star Wars Fan; ich beziehe mich dabei nicht nur auf die Filme)
-sehr gelungene und atmosphärische Musik
-exzellentes Gameplay (bis jetzt mit ME 1 so ziemlich das spaßigste, was ich gespielt habe)
-etc., etc.

Contra:
-miserabler Downloadcontent, auf keinen Fall kaufen!!! (bis auf Zaeed, welcher sich sehr gut spielen lässt;trotzdem schwache Story um den Charakter selbst)
-teilweise recht nervige Bugs (Charaktere verschwinden im Gespräch)
-KI des Squads könnte besser sein, ebenso wie deren teilweise sehr ungenaue Positionierbarkeit (Deckung suchen ist nicht immer einfach, was teilweise zum Tode führt)
-etwas schlechter als der Vorgänger (welcher mein absolutes Lieblingspiel ist)
-das war es im Grunde!

Fazit:
Vergessen Sie FF XIII (das habe ich zwar zu Hause liegen, ich werde aber lieber noch einmal ME2 durchdaddeln),
wenn Sie eine authentische Geschichte um einen bis dato einzigartigen Charakter in der Videospielgeschichte (Shepard),
ein fesselndes Gameplay und eine unvergessliche Abenteuerreise durch die gute alte Milchstraße suchen, sind Sie hier genau richtig!
Leider hat sich FF XIII das falsche Jahr ausgesucht, schade.

Meiner Meinung nach das Spiel dieses Jahres!
Ein ganz großes Meisterwerk, das Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten!

Wenn Sie Tipps zum Spiel wünschen, einfach diese Rezension kommentieren!

Fantastisch!5
Zuerst sei gesagt, dass Mass Effect 1 zu meinen absoluten Lieblingsspielen gehört. Die Grafik, Story, Action, Dialoge und Rollenspiel Aspekte wurden sinnvoll zu einem Meisterwerk zusammengefasst. Nach unglaublich hohen Erwartungen habe ich mir den zweiten Teil sofort am ersten Tag gekauft. Ich wurde trotz hoher Erwartung nicht enttäuscht. Die Grafik ist deutlich besser und das Spiel wurde gegenüber zum ersten Teil sinnvoll verbessert und erweitert. Die einzigen Kritikpunkte die ich an dem ersten Teil hatte, wie zu kurze Spielzeit (für ein Rollenspiel), zu wenige Städte und häufiges aufploppen der Grafik wurde konsequent ausgemerzt.

Mass Effect 2 ist mit Nebenmissionen gut 20 Stunden länger als der erste Teil. Die Grafikdetails von den Gesichtern der Menschen und Aliens weisen sehr viele Details und Unebenheiten auf. Die Emotionen kommen durch glaubhafte Mimik noch besser rüber als im ersten Teil.
Zudem werden die einzelnen Charaktere aufwändig vorgestellt. Fast jede Person die man im Laufe des Spiels trifft hat seine eigene Geschichte mit eigenen Problemen und Merkmalen. Die erste Hälfte des Spiels ist man damit beschäftigt eine neue Crew zu rekrutieren. Damit hat man ausreichend Zeit um sich mit den einzelnen Charaktere zu beschäftigen.

Was ich an Mass Effect besonders mag, sind die interessanten Gespräche. Die Stimmen der deutschen Synchronsprecher passen zwar meist sehr gut zu den Charakteren, wirken aber oft etwas emotionslos. Wer nur auf Action aus ist und sich nicht die Zeit nimmt sich mit den Personen im Spiel zu unterhalten, verpasst quasi das beste. Die Story, die Charaktere und die Dialoge vermitteln mir den Eindruck einen Multimillionen Dollar Film zu spielen. Die Welt wirkt wesentlich glaubwürdiger als im ersten Teil. Außerhalb der einzigen Stadt in Mass Effect 1 (Zitadel) hat sich alles um die Action gedreht und das Spiel wirkte außerhalb der Hauptstadt relativ flach. Die meisten Haupt- und Nebenmissionen in Mass Effect 2 bringen den Spieler an neue Orte wie Städte oder fremde Planeten die durch viele Passanten, Dialoge und die großartige Grafik extrem glaubhaft und gut integriert wirken.

Das Spiel motiviert auf jeden Fall zum mehrmaligen durchspielen. In JEDER Mission und Nebenquest hat man mehrere Entscheidungsmöglichkeiten die sich unterschiedlich auf die Handlung auswirken. Das resultiert auf die typische Entscheidung zwischen einem guten und einem bösen Weg. Manchmal hat man allerdings die Entscheidung den Mittelweg zu wählen. Die Entscheidungen ob man sich gut oder böse verhalten hat, werden durch die Vergabe von Vorbilds- bzw. Abtrünnigkeitspunkten "belohnt". Dies erfolgt leider nicht immer ganz fair. Selbst bei einem klassischen Fall von Selbstverteidigung, bekam ich leider trotzdem Abtrünnigkeitspunkte.

Neben der Story und den Dialogen sind die Action Szenen eindeutig der Kernpunkt des Spiels. Mass Effect braucht den Vergleich zu Uncharted oder Gears of War nicht scheuen. Wer bei diesen Spielen Spaß an den Gefechten hatte, wird auch mit Mass Effect zufrieden sein. Die typische Ballerei wird durch das Kommandieren der Teammitglieder und das Einsetzen der Spezialfähigkeiten wirksam erweitert und aufgelockert. Dies erinnert an Ghost Recon oder Rainbow Six. Ohne eine gewisse Taktik in den Kämpfen hat man selten eine Chance. Das Zusammenspiel der Teammitglieder ist ein wichtiger Aspekt in den Gefechten. Häufig muss man die verschiedenen Fähigkeiten der Kameraden miteinander kombinieren. Ein Mitglied neutralisiert z.B. den Schutzschild des Gegners und ein anderer schaltet ihn dann konsequent aus.
Leider wirken die Kämpfe oft aufgesetzt und wenig subtil in die Story eingebunden. Meist möchte man sich mit einer Person treffen und zufällig ist dieser umringt von Söldnern oder ähnliches die man dann erst wegpusten muss.
Viele bemängeln, dass für ein Rollenspiel sehr viel Wert auf die Action gelegt wird. Das kann ich nicht zu 100% bestätigen. Schon der erste Teil war sehr Kampfbezogen und dadurch hat es sich von allen anderen typischen Rollenspielen angenehm unterschieden. Wer sagt, dass alle Rollenspiele gleich sein müssen? Für mich bietet Mass Effect eine schöne Alternative zum typischen Dragon Age, Oblivion Rollenspiel Alltag. Selbst bei diesen Spielen wird sehr viel gekämpft. Wer sich also scheuht sich das Spiel zu kaufen, weil der Actionanteil angeblich zu groß ist, soll sich die anderen Rollenspiele angucken und mal nachrechnen wie oft in anderen Genrevertretern gekämpft wird.

Die nervigen Fahrzeugmissionen wurden komplett entfernt. Das sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Anstatt es komplett zu kippen, hätte man die "Mako" Einsätze einfach verbessern können.
Wenn man auf einen Computerterminal zugreifen möchte, muss man sich erstmal durch das System hacken. Die Hacker Minigames empfinde ich als wesentlich besser als im ersten Teil.
Außerdem empfinde ich das Scannen von Planeten als wesentlich sinnvoller integriert als im ersten Teil. Auch in Mass Effect 1 konnte man fremde Planeten erfoschen um verschiedenen Rohstoffe wie Methan oder Helium 3 zu ernten. Den Sinn dahinter habe ich bis heute nicht wirklich verstanden. Im zweiten Teil braucht man diese Rohstoffe und Mineralien um neue Waffen, Rüstungen und Upgrades zu erforschen. Da man sich viel seltener neue Gegenstände kaufen kann als im ersten Teil, ist das erforschen häufig die einzige Möglichkeit zu neuen Waffen und ähnliches zu kommen. Dadurch bin ich stets hoch motiviert durch die Galaxie zu fliegen um fremde Planeten nach Mineralien abzusuchen.

Leider kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass ein wenig mehr Entwicklungszeit dem Spiel ganz gut getan hätte. Dieser Eindruck resultiert durch häufige clipping Fehler in den Zwischensequenzen und lange Ladezeiten. Das Überbrücken der Ladezeiten im ersten Teil wurde sympathisch durch Fahrstuhlfahrten überbrückt. Dieses Mal passiert dies durch relativ normale Ladescreens.

Hier noch eine kurze Zusammenfassung der Änderungen zum ersten Teil:

- häufigere Moralentscheidungen.
- kein Inventar mehr
- vereinfachte Rollenspiel Aspekte
- längere Spielzeit (20 Stunden länger)
- glaubhaftere Spielwelt durch mehr Städte und unterschiedliche Planeten.
- mehr Nebenquests die außerdem durch eigens kreirte Levels aufwändiger inszeniert sind.
- bessere Charakterentwicklung durch Gespräche und Story
- das Schiff (Normady) ist größer und interessanter. Mit eigener Capitänskajüte, Forschungsabteilung, Kantine usw.
- Planeten Scan glaubwürdiger und logischer integriert. Rohstoffe sammeln sind diesmal wichtig.
- bessere Minispiele
- man kann sich seine eigene Rüstung erstellen.
- man muss die Waffe bei Kämpfen nachladen. Kein Dauerfeuer mehr wie im ersten Teil.
- keine 1000 Waffenupgrades mehr die im ersten Teil durch das unübersichtliche Inventar schnell verwirrt haben.
- Zusätzliche Dialog Optionen werden durch das (gut/böse) Verhalten des Spielers freigeschaltet.


Fazit: KAUFEN! Aber wenn man den ersten Teil nicht gespielt hat, sollte dies vor Beginn des zweiten Teils nachholen. Viele Charaktere und Dialoge beziehen sich auf Ereignisse im ersten Teil.

Nicht besser als der Vorgänger, aber auch nicht viel schlechter4
Als ich vor circa einem Jahr endlich Hand an Mass Effect 1 legen konnte, war ich überrascht, aber auch ein wenig enttäuscht.
"Was, das sollen die Leute sein, die auch Knights of the Old Republic programmiert haben?", fragte ich mich nach den ersten Minuten. Nach dem ersten Durchspielen sagte ich mir dann "Okay, es ist doch besser als KotOR!"
Als ich heute das erste Mal spielen konnte, fragte ich mich "Was, das sollen die Leute sein, die auch Mass Effect programmiert haben?" Doch nun, nach den ersten 8 Stunden Spielzeit kommt irgendwie keine Erleichterung auf.
Zuerst aber ein wenig zum Einstieg, der übrigens auch ein leichtes Aufatmen bei mir hervorbrachte:
Man kann - wie angekündigt - den alten Shepard weiterverwenden. Sollte man mehrmals den selben Shepard durch die Galaxie gejagt haben, darf man zwischen mehreren wählen - abhängig davon, welchen Weg ihr bei dem jeweiligen Durchspielen benutzt habt.

Gebunden hierbei ist man "nur" an die Geschichte: Aussehen und Charakterklasse sind erneut veränderbar - was man sich auch durch die Story erklären kann.
Schließlich stirbt Shepard, als die Normandy angegriffen wurde. Durch die Geheimorganisation Cerberus - welche kurioserweise allen bekannt ist - wurde Shepard wiederbelebt.
Zeitlich ist das Spiel etwa 2 Jahre nach dem Kampf gegen Saren angesiedelt. Hier noch die Empfehlung: Mass Effect 1 unbedingt davor nochmals durchspielen, die Story baut unmittelbar darauf auf.
Storytechnisch hat BioWare nochmals eine dicke Schippe draufgelegt. Bereits in den ersten paar Minuten packt einen die Geschichte und lässt kaum noch los.
Auch die Nebengeschichte der Begleiter wurde stark aufgewertet.
Die aufgebohrte Unreal 3 Engine trägt ein Übriges zur Atmosphäre bei.
Man erkennt wirklich an den Gesichtern der Aliens - ausgeschlossen Elcors - in welchem Gemütszustand sie sich befinden.

Doch leider ist das Spiel alles andere als Perfekt.
Leider entschied sich BioWare für einen Abstand von vielen Rollenspiel-Elementen.
So wurde das Mikromanagment beinahe komplett gestrichen.
Waffenupgrades wirken sich global auf alle Gruppenmitglieder aus, an den Rüstungseigenschaften darf man nur bei seinem eigenen Commander arbeiten.
Die recht eintönigen Erkundungsfahrten mit dem Mako auf den Planetenoberflächen wurden gestrichen und durch noch langweiligere Scans ersetzt.
Leider sind diese nicht wirklich optional, da man die dabei gefundenen Rohstoffe für Upgrades benötigt.
Und ohne eben jene wird das Spiel nur noch schwieriger.
Desweiteren ging BioWare von dem recht statischen Kampfsystem aus Mass Effect 1 weg und gestaltete es dynamischer.
Da jedoch auch eine Munitionskapazität eingeführt wurde, spielt sich das Spiel noch weitaus taktischer, geht jedoch für ein "Rollenspiel" ein bisschen zu stark in Richtung 3rd Person Shooter.
Zudem wurde das Fähigkeitensystem komplett überarbeitet und folgt im Prinzip eher dem aus KotOR.
Sprich: Je weiter man die Fähigkeit ausbaut, desto teurer werden die Stufen.
Was nicht wirklich tragisch ist, da es nur 4 Stufen gibt.
Daneben wurden viele Fähigkeiten gestrichen.
Man kann sich zwar weitere aneignen, sollte man die Loyalität-Quest der Begleiter annehmen, dennoch ist die Auswahl ziemlich begrenzt.

Glücklicherweise bedient die "Mass Effect"-Reihe meine beiden Lieblingsgenre: Shooter und Rollenspiele.
Während also Mass Effect 1 für mich ein gutes RPG mit schönen Shooter-Einlagen war, ist Mass Effect 2 eher ein grandioser Shooter mit ein paar RPG-Elementen.
Wer also hoffte, dass die RPG-Elemente ausgebaut wurden, den muss ich leider enttäuschen.

Wer also mit Shootern etwas anfangen kann, dem sei "Gears of Mass Effect" ans Herz zu legen.
An alle anderen: Gebt dem Spiel eine Chance. Es ist wirklich gut.

Pluspunkte:
+ Überarbeitete Grafikengine
+ Grandiose und spannende Story
+ Schön inszenierte Script-Ereignisse
+ Import von Mass Effect 1 Charakterdaten
+ Knüpft direkt an Teil 1 an
+ Kein Mako mehr

Negativpunkte:
- Langweilige Planetenscans
- Mehr Shooter als RPG
- Mirkomanagment stark vereinfacht
- Wechsel der deutschen Synchronsprecher

P.S.: Eigentlich müsste die Wertung 4,5 sein, aber ich geb dem Spiel mal 4 Sterne, der Rest wird sich schon noch ergeben.

Interessante Webseiten
Leinwandposter